Fotoparade: Mein 2019 in Bildern

Fotoparade: Mein 2019 in Bildern

Dank Michaels Fotoparade ziehe ich heute wieder ein kleines Fazit unserer Reisen in 2019. Das Ergebnis lautet wie im Vorjahr: Ich brauche mehr Urlaubstage :-)

Unsere Reiseziele 2019

März
Ich bin für vier Tage mit meinen Mädels und meinen Eltern an der Nordsee gewesen. Spazieren gehen, Wind um die Nase pusten lassen, Tee trinken und ausspannen – herrlich! Und herrlich entspannt, denn so ein Mehrgenerationen-Urlaub bringt für Mutti natürlich Vorteile mit sich. Während Leni und ich am Sonntag Abend wieder heimwärts gefahren sind, ist Lotta noch bis Mittwoch mit ihren Großeltern an der Nordsee geblieben. Exklusivzeit mit den Großeltern, auch mal schön für die große Schwester.

Nordsee im Winterhalbjahr – mit Kindern ideal!

Mai
Zum zweiten Mal hat es uns auf die Azoren, genauer auf die Hauptinsel São Miguel, verschlagen. Die Insel ist ein Traum, wir hatten bombastisches Wetter, alles hat gepasst, bis auf… ja, bis auf dass Leni und ich mehr als den halben Urlaub krank gefeiert haben. Ätzend. Ein paar entspannte Tage und schöne Erlebnisse hatten wir zum Glück dennoch.

Ostküste von São Miguel

Nicht richtig fit, aber gut gelaunt: Wir genießen die Ausblick an der Ostküste von São Miguel.

Juni
Nachdem unsere Azoren-Reise alles andere als erholsam war, haben wir uns über das Fronleichnamswochenende kurzerhand an die Nordseeküste geflüchtet. Erstmals mit dem Camper. Und seit Ewigkeiten mal wieder im Sommer. Sollten wir häufiger machen!

Mit den Füßen im Watt

Erstmals mit den Füßen im Watt.

August
Unser Sommerurlaub führte uns wieder mit dem Camper in die Bretagne, in die wir uns im letzten Jahr verliebt haben. Dieses Mal sind wir bis ans Ende der Welt gefahren und haben dort die raue Küste genossen. Trotz teils wechselhaften Wetters hatten wir eine absolut herrliche Reise.

Wandern in der Bretagne

Auch die Kleinste wollte im Finistère unbedingt selbst wandern.

Dezember
Der nächste Urlaub ist auch geplant. Über den Jahreswechsel geht es für uns ein drittes Mal an die Nordsee. Was genau wir dort treiben, werdet ihr visuell über Instagram verfolgen können.

Fotografischer Rückblick

Bei der diesjährigen Fotoparade stellt Michael ein paar Gretchenfragen. Was mag ich mehr, …

  • “Stadtbild” oder “Landschaft”?
  • “Tier” oder “Pflanze”?
  • “Berge” oder “Meer”?
  • “Fremdländisch” oder “einheimisch”?
  • “Sonnenaufgang” oder “Sonnenuntergang”?
  • “Schwarz-Weiß” oder “bunt”?

Landschaft

Eindeutig! Rein aus fotografischer Sicht finde ich die Architekturfotografie mittlerweile zwar sehr spannend, nur leider habe ich seltenst Zeit für echte Fotostreifzüge. Im Alltag knipse ich eigentlich nur meine Kinder (was heißt nur?). Andere Motive fotografiere ich fast ausschließlich auf unseren Reisen, und da wir uns hauptsächlich in der Natur bewegen, tobe ich mich in der Landschaftsfotografie aus. So gut das mit Kraxe samt zappelndem Inhalt auf dem Rücken eben geht.

Leuchtturm Farol do Arnel

Ostküste von São Miguel mit dem Leuchtturm Farol do Arnel

Tier

Pflanzen fotografiere ich tatsächlich sehr selten. Keine Ahnung warum. Sie sind vielleicht einfach stiller und bescheidener und drängen sich deshalb nicht so in den Vordergrund meiner Bilder. Vielleicht aber auch, weil ich nur selten mein Makroobjektiv dabei habe. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich fotografiere eher Tiere als Pflanzen.

Fische im Océanopolis

Süß und knuddelig kann jeder. Ich mag den leicht surrealen Faktor bei diesem Tierbild.

Berge UND Meer

Beides hat seinen Reiz! Und beides hat auf mich eine ähnliche Wirkung, nämlich Tiefenentspannung. In den Bergen liebe ich das Gefühl, hoch oben zu sein und mit gewissem Abstand auf den Trubel da unten herunter zu blicken. Ich mag die Kraft, die die umliegenden Gipfel ausstrahlen, und die Ruhe, die dort oben herrscht. Außerdem mag ich die Anstrengung beim Bergwandern, alpines Gelände und Kraxelpassagen.

Felskraxelei

Dieses Jahr waren wir nicht in den Bergen, aber Kraxeln kann Kind zum Glück auch an der Küste.

Am Meer liebe ich das Rauschen der Wellen, die salzige Luft und den Wind, der mir um die Nase weht. Ich mag die Weite, die augenscheinliche Unendlichkeit. Den trubeligen Alltag kann ich beim Blick aufs Meer buchstäblich hinter mir lassen. Besonders spannend finde ich raue See und entsprechend felsige und fast schon alpine Küstenlandschaften. Da scheint wohl meine Bergliebe einfach etwas durch.

Mehr Meer

Unendlich viel Meer gibt es am Ende der Welt, im französischen Finistère, zu sehen.


Der Wind peitscht über das Meer.

Im Finistère hat das Meer eine zerklüftete Küstenlandschaft geformt.

Einheimisch UND fremdländisch

Ich fasse das mal unter „anders“ oder „nicht alltäglich“ zusammen. Ich mag alles, was meinen Alltag auflockert. Das fängt bei Wochenendausflügen in die nähere Umgebung an, geht bei unseren regelmäßigen Stipvisiten an der deutschen Nordseeküste weiter, und zieht sich bis zu unseren Reisen ins europäische Ausland. Exotisch brauche ich nicht zwingend, wobei ich das hier jetzt nicht schlecht machen will. Während einem bei Reisen nach Asien oder Südamerika die Unterschiede geradewegs ins Auge springen, mag ich am Inland und europäischen Ausland, dass die Unterschiede (meist) subtiler sind und man genauer hinsehen muss.

Fischerstatuen im Neuharlingersieler Hafen

Ein typisches einheimisches Motiv: Neuharlingersieler Hafen

Arbeiter bei der Teeernte

Wo kommt unser Tee her? Dieser hier nicht etwa aus Asien, sondern von den Azoren

Sonnenuntergang

Den Sonnenaufgang erlebe ich einfach nie :-) Und wenn, dann weil ein Kind krank ist oder ich selbst, wie während unserer Azoren-Reise. Ich stand keuchend und schniefend hinter dem Fenster, während die Sonne über der Lagoa do Fogo aufging. Nur dabei statt mittendrin. So macht dann allerdings auch der schönste Sonnenaufgang keinen Spaß, und natürlich zücke ich in solchen Momenten auch nicht meine Kamera.
Sonnenuntergänge hingegen erlebe ich – auch mit Kindern. Im Urlaub lassen wir unsere Mädels oft lange auf, besonders beim Camping. Während die Mädels noch draußen spielen, freuen wir Großen uns über den Sonnenuntergang in schöner Kulisse.

Krönender Urlaubsabschluss: Sonnenuntergang in der Normandie

Krönender Urlaubsabschluss auf der Rückfahrt: Sonnenuntergang in der Normandie

Bunt

Schwarz-Weiß-Fotografie mag ich eigentlich nur für die Bereiche Architektur und Menschen, und wie oben schon geschrieben komme ich zeitlich nicht dazu, mich auf diesen Gebieten zu betätigen. Meine Fotos sind daher zu 99 % bunt.

Herzen von Yves Decoster

Herzen des Künstlers Yves Decoster auf der Azoreninsel São Miguel

Schönstes Foto

Mein Lieblingsfoto aus 2019 zeigt den Ausblick auf die Teeplantage Cha Gorreana auf der Azoren-Insel São Miguel. Ich liebe die Farben, dieses Grün und dieses Blau. Zunächst habe ich nur die wunderschöne Landschaft fotografiert, bis ich meine Tochter gesehen habe, die ebenfalls gebannt diesen Ausblick auf sich wirken ließ. Ist es nicht toll, dass auch kleine Kinder schon solchen Respekt vor der Schönheit der Natur haben? Ich bin flott zwei Schritte zurückgetreten und habe Landschaft plus fasziniertes Kind fotografiert – macht die Sache auch irgendwie runder, nicht wahr?

Ausblick auf Chá Gorreana

Ausblick auf die Teeplantage Chá Gorreana: Sind die Farben nicht ein Traum?

Kurz und knapp: Ich bin sehr zufrieden mit dem Reisejahr 2019, lediglich am Punkt Gesundheit müssen wir dringend arbeiten. Wie lautet euer Fazit?

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