Camping mit Kindern

Camping mit Kindern: Meine Tipps zu Equipment und Logistik

Ich packe meinen Camper und nehme…? Am besten weniger als mehr mit. Camping mit Kindern ist eine logistische Herausforderung. Rund ums Kind summiert sich das (vermeintlich) benötigte Gepäck schnell. Der Platz im Camper ist aber naturgemäß beschränkt, vor allem in einem kleinen Campervan wie unserem Ford Nugget. Welche Kniffs und Strategien sich für uns beim Camper-Tetris und im Camping-Alltag bewährt haben, habe ich hier für euch zusammengefasst.

Inhalt
Schlafen im Camper
Kindersitze & Co.
Camping-Möbel
Fuhrpark: Buggy, Trage, Kraxe
Fahrtzeiten & Pausen
Campingplatz-Wahl
Baden der Kinder
Nützliches fürs Kind
Nützliches für den Camper
Camper-Tetris: Wie wird gepackt?

Schlafplätze: Wer schläft wo?

Das ist eine der häufigsten Fragen, die ich gestellt bekomme. Die Möglichkeiten im Nugget sind beschränkt und zugegebenermaßen nicht übermäßig komfortabel. Den meisten Platz bekommt der Papa, der schläft nämlich ganz alleine auf der 1,30 Meter breiten Liegefläche der umgeklappten Rückbank. Die Erklärung für diesen Schlafluxus ist einfach: Damit wir abends noch länger aufbleiben können, legen wir die Mädels oben ins Hochbett. Und weil ich die Kleine bei der letzten Tour noch gestillt habe, war mein nächtlicher Platz natürlich an ihrer Seite. Beziehungsweise in irgendeiner Lücke, die mir die Mädels gelassen haben.

Kuschelfaktor garantiert: Zu dritt im Hochbett

Kuschelfaktor garantiert: Zu dritt im Hochbett

Zu dritt in dem 1,41 Meter breiten Hochbett, das nicht mal Sitzhöhe hat, ist furchtbar eng. In manchen Nächten verfluche ich es, in anderen genieße ich sogar den Kuschelfaktor. Ganz praktisch ist es, wenn der Camper nicht ganz gerade steht: Die Mädels kugeln dann zur Schlagseite, während ich viel Platz auf der höher gelegenen Seite genieße.

Sicherheit beim Schlafen: Rausfallschutz

Das Hochbett beim Nugget ist serienmäßig mit einem Netz gesichert, dem ich im Großen und Ganzen vertraue. Kugelt ein Baby oder Kleinkind im Schlaf dagegen, hält das Netz problemlos. Trotzdem lassen wir die Kinder niemals unbeaufsichtigt im Hochbett, vor allem so lange sie noch wach sind. Meist legt sich einer von uns mit nach oben, bis die Mädels eingeschlafen sind. Wenn mir ein Kind zu nah vorne am Netz liegt, schiebe ich es im Schlaf einfach etwas weiter nach hinten. Sicher ist sicher. Im Wachzustand kann man ein Baby übrigens ganz gut mal kurz oben im Hochbett „parken“, während man unten in der Küche werkelt. Aber aufpassen, dass das Baby sich nicht am Netz hochzieht!

Kindersitz & Babyschale: Fluch und Segen

Kinderrückhaltesysteme sind selbstverständlich essentiell, beim Camping aber auch sperrig und störend. Das tägliche Befestigen und Abbauen der Sitze nervt ziemlich, Isofix gibt es im Nugget aber nicht. Außerdem blockieren die Sitze den Zugriff auf den großen Stauraum in der Rückbank, der sich damit nur für Dinge eignet, die man nicht im ständigen Zugriff haben muss.
Den größeren Kindersitz installieren wir auf dem Fensterplatz, da er hier am wenigstens im Weg ist. Die Babyschale ist handlicher und mobiler, daher befestigen wir sie am Gangplatz. Der Platz dazwischen ist recht eng zum Sitzen, dennoch muss sich der Beifahrer bei allzu übler Laune der Kinder öfter mal dort hin zwängen, um den Pausenclown zu spielen. Kleiner Tipp: Das seitliche Kopfteil des Kindersitzes sollte man mit einem Pulli oder Ähnlichem polstern, sonst erntet man blaue Flecken an der Schulter.

Professionelle Kindersicherung im Nugget ;-)

So sieht professionelle Kindersicherung im Nugget aus ;-)

Abends werden die Kindersitze endgültig zu Nervensägen, denn die müssen ja irgendwo hin. Wir verstauen beide auf dem Fahrersitz: Der größere Sitz passt kopfüber, also mit der Lehne nach unten, auf den Pilotensitz, die Babyschale hat oben drauf Platz. Alternativ zur Kindersitzstapelei – wenigstens bei gutem Wetter und auf offiziellen Campingplätzen – hat sich unsere Strandmuschel* bewährt. Tagsüber fungiert sie als Schattenspender und Spielzelt für die Kids, nachts als Lagerhalle für Kindersitze & Co.

Zu Tisch bitte! Mahlzeiten beim Camping

Beim Thema Campingmöbel haben wir lange experimentiert. Unseren Klapp-Campingtisch samt Stühlen haben wir aussortiert, die Lösung war viel zu sperrig. Nach langer Suche bin ich über Tisch Rupert von Outwell* gestolpert. Rupert ist flott aufgebaut, ausreichend stabil und besitzt praktische Becherhaltungen. Vor allem aber besticht er durch sein geringes Packmaß (11 x 12 x 112 cm), mit dem er bequem im Stauraum unter der Küchenzeile Platz hat. Dazu nutzen wir faltbare Campingstühle, und zwar die günstige Variante von Decathlon. Die Stühle sind für Rupert vielleicht einen Tacken zu niedrig, aber damit können wir gut leben.

Camping-Mahlzeiten mit Kindern

Unsere Essentials: Tisch Rupert und der Babymoov-Sitz

Die perfekte Lösung für die Allerkleinsten ist bei uns von der ersten Minute an der Babymoov-Sitz*. Er ist universell einsetzbar: Der Sitz kann auf die Rückbank im Camper, in den seitlichen Einstieg (gute Fütterhöhe) oder ganz einfach auf den Boden gestellt werden. Der Babymoov-Sitz eignet sich ab Sitzalter bis ca. 2,5 Jahre. Für Lotta mit ihren 2,5 Jahren fehlte uns die optimale Lösung. Bei den warmen Mahlzeiten haben wir sie in den Babymoov-Sitz gequetscht, gefrühstückt hat sie in ihrem Kinder-Campingstuhl von Decathlon (mit Teller auf den Beinen – suboptimal). Für die nächste Tour liebäugle ich mit einem Kinder-Camping-Hochstuhl*, einem tollen Praxis-Tipp von befreundeten Campern. Zuletzt darf natürlich auch eine Picknickdecke* beim Camping mit Kindern nicht fehlen, für Snacks zwischendurch und als Spielfläche für die Kinder.

Kinder-Transportmittel: Kraxe, Babytrage, Buggy & Co.

Um am Urlaubsort mit den Kindern mobil zu sein, benötigt man einen halben Fuhrpark, der sich im Camper leider ordentlich breit macht. Als leidenschaftliche Wanderer nehmen wir für die Große eine Kraxe (Deuter Kid Comfort 2*) und für die Kleine unsere geliebte Emeibaby-Trage* mit, die eine perfekte Mischung aus Rucksack-Tragesystem und Tuch für den ergonomischen Sitz des Babys bietet.

Wanderstöcke sind wichtig beim Wandern mit Kind (auf dem Rücken).

Wanderstöcke sind wichtig beim Wandern mit Kind (auf dem Rücken).

Ich empfehle übrigens dringend, beim Wandern mit Kraxe auch Wanderstöcke* mitzunehmen. Die sind nicht nur knieschonend, sondern helfen ungemein, das Gleichgewicht zu halten, vor allem wenn das Lebendgewicht auf dem Rücken ständig zappelt. Zwischendurch kann Kind mit den zusammen geschobenen Stöcken auch selbst schon mal üben.

Deuter Kraxe für die Große und Emeibaby-Trage für die Kleine

Deuter Kraxe für die Große und Emeibaby-Trage für die Kleine

Auf einen Buggy möchten wir trotzdem nie verzichten. Gerade bei Stadtbesichtigungen schiebe ich lieber, als dass ich trage. Warum? Wenn das Baby schläft, können wir Großen uns mal bequem in ein Café oder Restaurant setzen. Im Nugget bietet sich ein Buggy mit länglichem Packmaß* an, denn so liegt er während der Fahrt perfekt eingekeilt im Durchgang zur Küche, und nachts findet er unter dem ausgeklappten Bett Platz.

Fuhrpark: Wer darf heute wo Platz nehmen?

Fuhrpark: Wer darf heute wo Platz nehmen?

Bei zwei Kindern können wir mit Buggy, Kraxe und Babytrage immer flexibel kombinieren. Bei einem Stadtbummel beispielsweise läuft die Große, während die Kleine im Buggy fährt. Für den Notfall kommt die Babytrage mit, dann wird spontan gewechselt. Bei kompletten Tagesausflügen kombinieren wir meist Buggy und Kraxe, so dass beide Kinder bequem ihre Auszeiten nehmen können.

Wie macht ihr das eigentlich…?

… mit den Fahrzeiten?

Wichtig bei der Hin- und Rückfahrt sind regelmäßige Pausen. Wir stecken uns allerdings keine feste Fahrzeit, sondern legen die Pausen nach Gefühl und Laune der Kinder ein. Am liebsten steuern wir größere Raststätten (z.B. Serverys) an, da diese meist ordentliche Kinderspielplätze (indoor und outdoor) besitzen, auf denen sich die Kleinen nach dem langen Sitzen austoben können. Außerdem stehen meist Mikrowellen zum Aufwärmen von Babynahrung bereit. Alternativ halten wir auch mal bei McDonalds.
Die Etappen während der Tour lassen wir nicht zu lang werden. Bei unseren Roadtrips erkunden wir meist eine Region intensiver, statt Kilometer abzureißen. Wir brechen meist erst gegen 11 Uhr auf, fahren unsere ein, zwei Stunden und können dann noch eine kleine Unternehmung am neuen Ziel starten. Anders herum geht’s auch: Wir unternehmen erst etwas und fahren dann am späten Nachmittag weiter zur nächsten Station.

… mit der Stellplatzwahl?

Bei der Auswahl unserer Campings bevorzugen wir die kleineren Plätze. Gerade für Kleinkinder gibt es dort alles, was das Herz der Minimenschen begehrt. Wir hatten schon Plätze mit Katzen, Hühnern und Pfauen, welche mit den abenteuerlichsten Spielplätzen, andere mit Hüpfburg oder Trampolin, wieder andere besaßen einen Pool oder lagen direkt am See/Meer. Unsere Große liebt die Abwechslung und Spannung, was der nächste Campingplatz zu bieten hat.

Spontane Stellplatzwahl ist wie eine Wundertüte.

Spontane Stellplatzwahl ist wie eine Wundertüte.

Wenn wir eine Stadt besichtigen wollen, suchen wir uns nach Möglichkeit einen Campingplatz mit Bus-Anschluss, so dass wir den Nugget stehen lassen können. Zwischendurch stehen wir auch gerne auch mal wild, zum Beispiel wenn es nach einer Wanderung mal etwas später geworden ist. Mit Baby und Kleinkind brauchen wir aber spätestens jeden zweiten Tag ordentliche Sanitärs, sprich Campingplätze.

…, wenn das Wetter absolut nicht mitspielt?

Schlechtes Wetter ist ein Camping-Killer, vor allem bei vier Personen im kleinen Nugget. An Schlechtwettertagen steuern wir möglichst solche Plätze an, die ein angeschlossenes Café, einen Aufenthaltsraum oder eine Gemeinschaftsküche besitzen. Wenn alle Stricke reißen, können wir zeitweise auf eine Campinghütte, eine Ferienwohnung oder eine Hotelübernachtung (bislang 1 Mal passiert) ausweichen. Lieber ein kleines Loch in der Reisekasse als Gewitterstimmung nebst 100 % Luftfeuchtigkeit im Camper.

… mit dem Baden/Duschen der Kinder?

Viele Campingplätze besitzen eine Babybadewanne. Die Babybäder sind mal mehr, mal weniger feudal. Häufig sind sie eng und es mangelt an Ablagefläche, aber darauf kann man sich einstellen. Wir packen zum Baden immer einen Jutebeutel mit Handtuch, Waschlappen, Babyshampoo, Becher zum Spielen, Pamper, Schlafanzug und gegebenenfalls Jacke und Mütze zum Überziehen, mehr braucht es ja nicht.

Babybadewanne beim Camping auf Rømø, Dänemark

DA hätte ICH auch gerne gebadet :-) Die Dänen sind mehr als gut auf Kinder eingestellt.

Gibt es keine Babybadewanne, das Baby ist aber „fällig“, dann nehmen wir es mit unter die Dusche. Das geht am besten mit zwei Erwachsenen. Einer duscht mit Baby auf dem Arm, der andere assistiert mit Shampoo & Co. und übernimmt das Baby zum Abtrocknen. Alles kein Hexenwerk. Und wenn alle Stricke reißen, kommt unsere Allzweckwaffe, die faltbare Waschschüssel, ins Spiel: Baby rein setzen, flott waschen, fertig.

Was Kind UNBEDINGT braucht: Nützliche Helferlein

Die nachfolgenden Dinge sind nicht zwingend campingspezifisch, sondern eher allgemein für das Reisen mit Kindern interessant. Bei uns sind sie auf der Packliste gesetzt.

  • Da wir gerne wandern, hat Lotta schon recht früh (mit 2,5 Jahren) Wanderschuhe* bekommen, die sie heiß und innig liebt. Und statt normaler Sommersandalen haben wir unserem Outdoor-Girl Trekking-Sandalen* gekauft. Die sind universell einsetzbar, unter anderem auch im Wasser.
  • Es gibt zig Schwimmhilfen für Kinder. Ich schwöre auf die Schloris*. Noch nie gehört? Die aufblasbaren Schwimmkissen aus Baumwolle sitzen optimal am Körper, so dass eine natürlich Schwimmlage entsteht. Wir verwenden die Schloris, seit Lotta knapp 2 Jahre alt ist. Das Gewicht und Packmaß stimmen natürlich auch.
  • Ein kleiner Beitrag zur Müllreduzierung: Waschbare Schwimmwindeln*. Sie sind bequem, sehen hübsch aus und erfüllen ihren Zweck. Dazu verwenden wir ein langärmliges UV-Schwimmshirt plus UV-Sonnenhut von Decathlon. Meiner Ansicht nach macht das aber erst nach dem 1. Lebensjahr Sinn, Babys hält man besser ganz aus der Sonne heraus.
Unsere nützlichen Camping-Helferlein

Unsere nützlichen Camping-Helferlein

Pimp my Nugget: Etwas Luxus für das Van-Leben

Beim Camping gilt grundsätzlich die Devise „weniger ist mehr“. Trotzdem müssen ein paar Dinge zwingend mit an Bord, man möchte sich den Camping-Alltag schließlich so angenehm wie möglich gestalten. Hier kommen unsere Tipps für den Ford Nugget:

  • Kein abendliches Bettlakenaufziehen mehr! Auf die drei Einzelmatratzen des Hochbetts passen perfekt handelsübliche Kinderspannbettlaken*.
  • Ein Muss für die Camping-Küche ist die faltbare Waschschüssel*, die wir zwischendurch immer wieder zum Wasserspielplatz für Lotta zweckentfremdet haben.
  • Der Kühlschrank im Nugget hat mich immer in den Wahnsinn getrieben. Mittlerweile herrscht Ordnung bei uns, der genialen Multifunktionsboxen von Lock & Lock* sei Dank. In das Kühlfach passen eine 10 und eine 6 Liter Box hinein, daneben haben noch Getränke Platz.
  • Beim Camping mit Kindern isst man hauptsächlich? Richtig, Nudeln. Mein faltbares Sieb von Outwell* ist daher einer der meist genutzten Gegenstände auf Tour.
  • Absolut bewährt haben sich auch unsere Klett-Sortiernetze*, von denen ich noch zusätzliche anschaffen werde. Sie haften direkt auf der Innenverkleidung des Nugget und schaffen neuen Stauraum für Kleinzeug an Stellen, die im Nugget sonst verschenkter Platz sind.
  • Nie wieder ohne! Thermo-/Isoliermatten* für das Cockpit sind auf jeder Tour dabei, denn sie helfen gegen Hitze und schützen vor Kälte.
  • Einfach und genial: Jutebeutel. Wir brauchen sie zum Einkaufen, genauso aber zum Sortieren Verstauen. Beim Camping mit Kindern ist viel Kleinzeug im Einsatz (Halstücher, Sonnenhüte, Kinderspielzeug), das sortiert in kleinen Jutebeuteln an den Leseleuchten oder Armlehnen der Sitze hängt oder ins Getränkefach wandert. Auch unsere Schmutzwäsche sammeln wir im Jutebeutel.
Ordnung im Camper spart Zeit!

Ordnung im Camper spart Zeit!

Camper-Tetris: Was kommt wohin?

Der Buggy liegt während der Fahrt eingekeilt im Durchgang zur Küche. Im Kleiderschrank verstauen wir die großen Gegenstände, wie die Kraxe, unsere Wanderstöcke, meinen Fotorucksack und unseren Babymoov Campingstuhl. Kleiner Tipp: Die Leiter für das Hochbett braucht man nicht. Die Halterungen dafür haben wir auch gleich abgeschraubt, an denen habe ich mich eh immer nur verletzt.

Im Fach unter dem Kleiderschrank wohnt unser komplettes Schuhsortiment, von den dicken Wanderstiefeln über Turnschuhe bis hin zu den Trekking-Sandalen. Die beiden Fächer über dem Kleiderschrank nutzen Jan und ich für unsere Klamotten, unsere Jacken und Regenkleidung befinden sich im unteren Küchenschrank. Die Kleidung der Mädels verstauen wir jeweils in einer 30 Liter Kindersporttasche, die wiederum zusammen mit den Campingmöbeln hinter der Rückbank/unter der Küchenzeile lagern. Über den offenen Eingriff aus der Küche können wir die Sporttaschen jederzeit flott hervorholen.

Im oberen Küchenschrank, den Netztaschen und der offenen Ablage in der Küche verstauen wir alles rund ums Kochen/Essen. Weitere Vorräte für die jeweils nächsten Tage, Babynahrung, Pampers (wir hamstern nicht, sondern kaufen vor Ort) und etwas Camper-Technik (Stromkabel, Auffahrkeile* etc.) bewahren wir in der Sitzbank auf. Wichtig ist allerdings, dass wir vor jeder Weiterfahrt daran denken, unsere Tagesration aus der Sitztruhe zu holen, bevor sie wieder von den Kindersitzen blockiert ist.

Das seitliche Staufach bei der Schiebetür haben wir zu unserem Getränkelager erkoren. Auf das zusammengeklappte Hochbett quetschen wir unsere Schlafsäcke und Pyjamas sowie die Strandmuschel und die Thermo-/Isoliermatten (bleiben bei Nichtgebrauch nachts einfach am Fußende liegen). Die verschiedenen Fächer vorne im Cockpit sind der Reiselektüre, Gesellschaftsspielen und allen wichtigen Reisedokumenten vorbehalten.

Essentiell wichtig beim Camping ist, das jedes Teil seinen eigenen, festen Platz hat und immer SOFORT nach Gebrauch wieder an genau diesen Ort zurückkehrt. So mancher Ehekrach unterwegs resultiert aus dem Brechen dieser goldenen Camping-Regel ;-)

Puh, Camping mit Kindern klingt aber anstrengend…

Na klar, All-Inclusive im Hotel ist einfacher, aber auch da ist nicht alles Gold was glänzt. Trotz allen Aufwands, den man so treiben muss, und trotz diverser Komforteinbußen lieben wir diese flexible und spannende Reiseform. Wir sind viel draußen. Die Kinder haben Raum zum Toben und täglich einen neuen Abenteuerspielplatz vor der Tür. Wir können nach Lust und Laune (und Wetter) bleiben oder weiterfahren. Wir treffen viele nette Menschen. Wir lernen phantastische Orte kennen und wachen manchmal in den traumhaftesten Kulissen auf. Getreu dem Motto:

Lieber 1000 Sterne am Himmel als fünf an der Hoteltür.

Abendlicher Ausblick beim Camping in Llanes, Asturien, Spanien

Abendlicher Ausblick beim Camping in Llanes, Asturien, Spanien

Habe ich irgendetwas Wichtiges vergessen? Habt ihr noch weitere Tipps, die das Camping mit Kindern optimieren? Immer her damit!

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Dieser Beitrag enthält ein paar mehr Affiliate Links als sonst, aber hey! Es geht ja schließlich ums Equipment. Alle verlinkten Produkte sind bei uns im Einsatz und haben sich für uns bewährt. Wenn ihr über meine Links bestellt, bekomme ich eine kleine Provision zur Aufbesserung unserer Reisekasse, während ihr natürlich keinen Cent mehr bezahlt.

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