Reiseroute Elternzeit

Reiseroute Frankreich/Spanien: Camping-Trip in der Elternzeit

Wir lieben das Reisen. In den letzten Jahren haben Jan und ich tolle Touren unternommen: Trekking in Island und Norwegen, Roadtrips durch Irland, Norwegen und die Pyrenäen, eine Rundreise durch Ecuador samt Galápagos-Inseln und Winterabenteuer in Nordfinnland und Nordnorwegen. Jede Reise hat meinen Horizont erweitert, weiße Flecken auf der Landkarte mit Farbe gefüllt, mich Dinge gelehrt und mich staunen lassen. Genauso hat aber auch jede Reise mein Fernweh verstärkt, meinen Wissensdurst geschürt und meine Neugier geweckt. Das sollte sich auch mit Kind nicht ändern. Wir haben daher unsere Elternzeit genutzt, um zu verreisen – gemeinsam als Familie.

Familienfoto in den Picos de Europa

Familienfoto am Aussichtspunkt kurz vor Potes (Picos de Europa, Spanien)

2 Monate unterwegs

Lotta, die Bullenreiterin

Lotta, die Bullenreiterin (Handyfoto)

Zwei Monate klingt erst mal unheimlich viel. Zu zweit hätten wir sicherlich „mehr aus der Reisezeit heraus geholt“. Mit Kind sieht der Reisealltag allerdings anders aus. Die Mahlzeiten, das Wickeln und das gemeinsame Spielen nehmen einen nicht unwesentlichen Teil des Tages in Anspruch. Mit Kind schrumpfen zwei Monate gefühlt in etwa auf die Hälfte zusammen – reicht aber immer noch, um festzustellen, dass Frankreichs Mitte echt bereisenswert ist. Dass Spanien viel mehr Berge besitzt, als man im ersten Moment denkt. Und dass man auch mit Kind sehr großen Spaß auf Reisen haben kann.

Unsere Reiseroute

Unsere Reiseroute habe ich so gar nicht vorab geplant, lediglich die Reiseführer hatte ich im Vorfeld besorgt. Zum Lesen und Planen würde unterwegs genug Zeit bleiben, so dachte ich. Tja, falsch gedacht! Nach viel Improvisation und einer gehörigen Lernkurve ist am Ende doch eine spannende Tour zusammengekommen.
Bereits die Hinreise zog sich deutlich länger als gedacht. Weil es heiß war. Weil ein Baby nunmal doch das Reisen verändert. Und weil Frankreich einfach viel zu schön ist, um einfach durchzubrettern.

Mein eigentliches Ziel, die nordspanische Küste, haben wir zwar nicht komplett „geschafft“, aber wir haben tolle Eindrücke aus dem Baskenland, Kantabrien, Asturien und den Picos de Europa gesammelt.

Aus dem Besuch von Freunden wurde schließlich noch eine ausgedehntere Tour entlang der wilden Costa Brava bis hin zur französischen Côte Vermeille und den Cevennen.

Wer hat sonst noch seine Elternzeit zum Reisen genutzt? Wie lange wart ihr unterwegs und wohin hat es euch verschlagen?

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