Liebster Award

Liebster Award – 11 Fragen rund ums Reisebloggen

Alex von Eventful Day hat mich für den „Liebster Award“ nominiert – vielen Dank!!
Was hat es damit auf sich? Sinn und Zweck des „Liebster Award“ ist es, neue und nicht so bekannte Blogs weiter zu empfehlen. Alex hat mir (und 10 weiteren Bloggern) 11 Fragen gestellt, die ich hier nun beantworte. Anschließend darf ich ebenfalls 11 Blogger nominieren und mit Fragen bombardieren. Los geht’s!

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Bei der Planung meiner Reisen habe ich neben den herkömmlichen Reiseführern natürlich auch das Internet durchstöbert. Dabei bin ich immer wieder auf interessante Reiseblogs gestoßen, die einfach eine andere Art an Informationen bereitstellen – persönlich, authentisch, abenteuerlich, witzig, skurril… Nachdem ich meine Reiseerlebnisse vorher immer in Form von Fotobüchern festgehalten hatte, hat mich vor gut einem halben Jahr die große Motivation gepackt, einen eigenen Reiseblog zu starten. Für mich selbst und für andere Reisebegeisterte.

2. Was war dein spektakulärstes Reiseerlebnis?

Mh, schwierig, mich da auf ein einziges festzulegen, also zähle ich einfach die drei auf, die mir spontan in den Sinn kommen:

  1. Mit den Haien schnorcheln am Kicker Rock auf den Galápagos-Inseln – Nervenkitzel pur!
  2. Meine Beine von der Trolltunga in Norwegen baumeln lassen: Beängstigend und berauschend zugleich!
  3. Trolltunga

    Die 10 m lange Felsnase Trolltunga ragt etwa 700 m über dem See Ringedalsvatnet.

  4. Der Jahreswechsel 2011/2012 im Andenhochland in Ecuador – die können feiern, die Ecuadorianer!

3. Wie sieht dein perfekter Tag aus, wenn du auf Reisen bist?

Puh, das kann ich so pauschal gar nicht beantworten, denn je nach Reiseart (Trekking, Roadtrip…), Reiseland und Jahreszeit variiert das. Auf jeden Fall beginnt ein perfekter Tag mit einem grandiosen morgendlichen Ausblick, z.B. auf einen glitzernden Gletscher, wenn ich morgens aus dem Zelt krabbele, auf einen Fjord direkt unter dem Hostelfenster oder auf ein weißes Winterwonderland, das in der Wintersonne funkelt. Wenn ich dann nach einem ereignisreichen Tag abends immer noch die gleiche gute Laune wie am Morgen habe, dann war der Tag perfekt.

Ausblick bei Glitterheim, Jotunheimen

Morgendlicher Ausblick bei Glitterheim, Jotunheimen, Norwegen

4. Welches Reiseziel hat dich bisher am meisten beeindruckt?

Ganz klar: Die Galápagos-Inseln! Ich bin mir dort vorgekommen wie in einer anderen Welt, in der die Zeit schon lange stehen geblieben ist. Die Inselgruppe, die 1.000 km vom Festland Ecuadors entfernt liegt, ist vielleicht das letzte Fleckchen nahezu unberührter Natur auf dieser Erde. Die abwechslungsreiche, vielfältige und exotische Pflanzen- und Tierwelt stellt eine Herausforderung für die Sinne dar – und für die Speicherkapazitäten eines jeden Fotografen.

5. Von welchem Reiseziel warst du so richtig enttäuscht?

So richtig enttäuscht war ich noch von keinem Reiseziel, aber auf unseren Rundreisen gab es immer mal wieder Etappen, die sich als weit weniger spektakulär herausgestellt haben, als wir sie uns vorher vorgestellt hatten. Bei unserer Pyrenäen-Rundreise zum Beispiel hätten wir uns die Fahrt mit der Zahnradbahn nach Núria gerne sparen können. In Norwegen hat uns die ach so hoch gelobte Atlantikstraße nicht vom Hocker reißen können. Die ist zwar ganz nett, aber dafür einen riesigen Schlenker zu fahren war im Nachhinein den Aufwand nicht wert.

6. Wenn Geld keine Rolle spielt, wie sieht die perfekte Reise für dich aus?

Vor allem hat diese Reise dann kein vordefiniertes Ende! Ich finde es perfekt, wenn ich beim Reisen spontan sein kann. Wenn ich an einem Ort, an dem es mir gefällt, so lange bleiben kann, wie ich möchte. Wenn ich keine Hetze habe und mich wirklich und wahrhaftig treiben lassen kann. Als erstes würde mich diese Reise quer durch Südamerika führen. Aber auch mit massig Geld im Gepäck würde ich nicht in feudalen Hotels unterkommen, sondern lieber landestypisch wohnen, wie z.B. bei Carmen in Tunibamba.

7. Verrate uns doch mal deinen absoluten Reise-Geheimtipp.

Salla in finnisch Lappland. Wer einmal Lust auf echten Winter, Nordlichter, eine Husky- und/oder Rentierschlittenfahrt, eine Motorschlittensafari, Schneeschuhlaufen, Eisangeln und Sauna hat, der ist in dem kleinen Örtchen Salla nahe der russischen Grenze gut aufgehoben. Im Vergleich zu anderen skandinavischen Winterurlaubsorten ist Salla erheblich günstiger, bietet aber trotzdem alles, was das Herz des Winterurlaubers begehrt.

Rentierschlittenfahrt

Rentierschlittenfahrt durch den Winterwald

8. Was willst du 2014 unbedingt noch machen?

Leider mussten wir gerade unsere geplante Irland-Tour aus Gesundheitsgründen absagen. Die würde ich unheimlich gerne alsbald nachholen. Außerdem möchten wir uns in diesem Jahr endlich unseren Traum vom eigenen Camper-Bulli erfüllen. Wer ein fittes Exemplar zum fairen Preis abzugeben hat, darf sich gerne melden ;-)

9. Aus allem, was Du so in letzter Zeit an Beiträgen auf anderen Blogs gelesen hast: Welcher ist dein Lieblingspost?

Ich habe mich vor unserem Nordnorwegen-Urlaub viel auf dem Blog der 5 Reicherts getummelt und mich dort über Nordlichtfotografie (mehr oder weniger) schlau gelesen. Das Nordlichttutorial ist daher einer meiner aktuellen Lieblingsposts. Ein bisschen was hat’s sogar gebracht:

Nordlicht am Strand von Hov

Nordlicht am Strand von Hov, Gimsøy, Lofoten

10. Wie viel Zeit wendest Du in der Woche für Deinen Blog auf?

Weniger als ich möchte, leider :-( Ich sitze schon ca. 2 Abende pro Woche am PC, um Fotos zu sichten und bearbeiten, Reisenotizen abzutippen und sinnvoll auf Artikel aufzuteilen. Ich bin allerdings noch etwas ungeübt mit allem, weshalb ich alles andere als effizient arbeite. Außerdem schweife ich gerne ab und lande auf anderen Reiseblogs, Blogs zur Fotografie und Bildbearbeitung usw. Ach ja, und dann sind da noch die Arbeit und das Privatleben, die manchmal dazwischenfunken ;-)

11. Was muss ein Blog haben, damit er dich in seinen Bann zieht und du gerne wiederkommst?

In erster Linie natürlich interessante Inhalte, das sind für mich spannende Reiseziele (Südamerika, die Nordländer etc.), besondere Abenteuer (z.B. Simons Norge på langs) und/oder ein spritziger Schreibstil mit Wiedererkennungswert (z.B. bravebird). Davon abgesehen muss der Blog für mich „aufgeräumt“ aussehen: Ich mag eine klare Struktur, um mich schnell zurecht zu finden, ich will nicht ewig warten, bis endlich alle Werbeanzeigen geladen sind, und – so sehr ich weiß, wie wichtig die sozialen Netzwerke sind – mag ich es nicht, wenn etwas aufpoppt und mich auffordert, Fan der Seite zu werden.

Liebster Award: Der Nächste, bitte!

Hier kommen meine 11 Fragen:

  1. Wer oder was hat dich zu deinem Blog inspiriert?
  2. Wie ist der Titel für deinen Blog entstanden?
  3. Worauf legst du deinen Schwerpunkt: Auf deine Texte oder die Fotos?
  4. Vom Reiseerlebnis zum Blogartikel: Wie lange brauchst du dafür?
  5. Ein Blog soll ja keine Einbahnstraße sein: Was wünschst du dir von deinen Lesern?
  6. Welche Urlaubsart bevorzugst du: Roadtrip, Trekking, Städtetouren…?
  7. Wie wählst du dein nächstes Reiseziel aus?
  8. Was gehört immer und auf jeder Reise in deinen Koffer/Rucksack?
  9. Was war das Überflüssigste, was du bislang auf einer Reise dabei hattest?
  10. Bist du auf Reisen ein Wiederholungstäter oder fährst du jedes Mal woanders hin?
  11. Welche (eigenen oder fremden) Vorurteile konntest du beim Reisen schon ausräumen?

Ich bin gespannt auf die Antworten von

  1. Modern Hippie Eve
  2. Tabea und Klemens von Lehnetrotter
  3. Laura von miles of visual souvenirs
  4. Timo von HeadForMyLife
  5. Wander Dude Markus
  6. Mandy von Travelroads
  7. Marvin von Flashpacking 4 life
  8. Jens von Kids Trips
  9. Nicole von Freibeuter Reisen
  10. Markus von und fort
  11. Carola von Travel-B

Ich freue mich, wenn ihr mitmacht!

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