Laguna Grande im Cuyabeno Naturreservat

4 Tage im Regenwald: Meine ganz persönliche Dschungelprüfung

Nächste Station: Amazonas-Regenwald. Vor diesem Teil unserer Ecuador-Rundreise hatte ich einen Heidenrespekt, um nicht zu sagen Schiss ohne Ende. Warum? Wegen meiner ausgewachsenen Spinnenangst. Nie hätte ich gedacht, dass ich mich ausgerechnet im tiefsten Regenwald, inmitten von allerhand Krabbelviechern, pudelwohl fühlen könnte – aber genau das habe ich. Mehr noch, ich habe meine Spinnenphobie besiegt! Aber eins nach dem anderen…

– Tag 1 –

Anreise ins Amazonas-Tiefland

Es gibt diverse Lodges, die gut zugänglich am Rande des Amazonas-Gebiets liegen, doch wir wollten das echte und wahrhaftige Dschungel-Abenteuer erleben. Wenn schon, denn schon. Wir hatten also einen viertägigen Aufenthalt mitten im Regenwald gebucht, in der einfachen, aber völlig zweckmäßigen Samona Lodge im Cuyabeno-Naturreservat. Um dorthin zu gelangen, mussten wir 45 Minuten fliegen, dann nochmals zwei Stunden Bus fahren und weitere eineinhalb Stunden per Boot. Bienvenidos en la selva tropical amazónica! Willkommen im Amazonas-Regenwald!

Kanufahrt über den Cuyabeno-Fluss

Kanufahrt über den Cuyabeno-Fluss

Die Busfahrt war etwas ernüchternd. Die Straße führte durch von der Erdölindustrie zerstörte Dschungelgebiete – kein schöner Anblick. Ab El Puente, wo die Straße endet, ging es per Kanu auf dem Cuyabeno-Fluss weiter.

Nichts für Laien: Tierbeobachtung im Regenwald

Der Cuyabeno war eine braune Suppe, aber das muss so, wie der Ruhrpöttler sagt. Tausende Partikel von Sand und Sedimenten sind für die Färbung verantwortlich. Die Ufer des Cuyabeno waren von unterschiedlichstem Grün gesäumt: Meterhohe Laubbäume mit wuschiger Baumkrone auf langem, dünnem Stamm, Palmen, Bananenpflanzen und dichtes Buschwerk. Tiere schien es allerdings kaum welche zu geben. Ich sah ab und an ein paar Papageien und Webervögel fliegen, ansonsten schien der Regenwald jedoch unbewohnt zu sein. Plötzlich ließ unser Guide Juan das Kanu anhalten und deutete auf einen Baum. Ich sah… nichts. „Dort hängt ein Faultier“, sagte Juan. Ich starrte noch angestrengter in die uns gewiesene Richtung und sah… immer noch nichts. „Dort, an dem dicken Ast, bei der zweiten Astgabel“, ergänzte Juan für uns Nichtdschungelgeprüfte. Aaaah, jetzt sah ich es.

So ähnlich lief es während der gesamten vier Tage. Wir Regenwald-Neulinge sahen außer Grün, Grün und noch mehr Grün quasi nichts, Juan hingegen erspähte Faultiere, Hoatzine, Fledermäuse und Schlangen. Besonders eklatant versagte ich bei der Sichtung einer Affensippe. Nach einer gefühlten Ewigkeit freute ich mich: „Oh, da sind ja zwei Affen!“ Juan grinste: „Zwei? Da sind mindestens 30.“ Ungläubig suchte ich die Bäume ab. Auf einmal sah ich sie. Erst fünf, dann zwölf, dann immer mehr. Wie durch Zauberei wurden die Affen sichtbar, in etwa wie bei diesen Sehtest-Bildern. Zuerst sieht man nur bunte Punkte, aber irgendwann erkennt man die darin versteckte Figur. Echt verrückt.

Samona Lodge: Unser Hüttencamp im Regenwald

Nach gut 1,5 Stunden Kanufahrt erreichten wir unsere Behausung für die nächsten drei Tage und Nächte.

Samona Lodge

Samona Lodge, Cuyabeno, Ecuador

Die Samona Lodge bestand aus mehreren Holzhütten, die jeweils drei Zweierzimmer mit kleinem eigenen Bad beherbergten. Die Zimmer waren sehr einfach, aber zweckmäßig. Darüber hinaus gab es eine große Hütte, in der die Mahlzeiten eingenommen wurden, sowie eine „Chillarea“ mit Hängematten – urgemütlich! Strom gab es nicht, wir waren ja schließlich mitten im Regenwald. Abends leuchteten uns Kerzen den Weg und schufen eine heimelige Atmosphäre im Camp.

Bei den Hütten war innen gleich außen – genau das hatte bei mir schon vor der Reise ein leichtes Bauchgrummeln verursacht. Zwischen den Holzwänden und dem Strohdach klaffte eine große Lücke und selbst zwischen den einzelnen Holzritzen konnte allerhand Getier hindurch krabbeln. Mir graute es vor der ersten Nacht…

Die Geschichte vom Penisfisch

Laguna Grande

Die Laguna Grande wurde durch Überschwemmungen während der Regenzeit gebildet.

Vor meiner Dschungelprüfung sollten erst noch die Männer geprüft werden…
Wir fuhren mit dem Kanu zur Laguna Grande, einer großen Schwarzwasserlagune, wo wir ein erfrischendes Bad nahmen. Ich fragte Juan, ob es hier auch Penisfische gebe, über die wir im Museum Intiñan bei Quito gelesen hatten, und ob die Geschichten über sie wahr seien. Juan bejahte schmunzelnd, und Sam, ein Mitreisender, wurde hellhörig: „Penisfisch? Was ist das? Was macht der?“ Der Penisfisch folgt der Urinspur von größeren Fischen und ernährt sich vom Blut seines Wirts. Es gibt aber wohl auch Fälle, dass ein solcher Fisch in die Harnröhre von Männern geschwommen sein soll und nur operativ wieder entfernt werden konnte. Daher lautet die goldene Regel: Nicht ins Wasser pinkeln. „Oh oh“, vernahm ich aus Sams Richtung, der sich flott wieder zurück ins Kanu hangelte 🙂

Für Romantiker: Sonnenuntergang über der Laguna Grande

Zum Abschluss des Tages beobachteten wir den Sonnenuntergang über der Lagune. Es herrschte eine friedliche Stille, alle blickten stumm der Sonne zu, wie sie den Himmel in ein Farbenmeer aus Rot- und Orangetönen tauchte. Ich spare mir weitere Worte und lasse stattdessen Bilder sprechen.

Sonnenuntergang über der Laguna Grande.

Romantisch oder kitschig? Sonnenuntergang über der Laguna Grande.

Auf der Suche nach Kaimanen

In der einsetzenden Abenddämmerung begaben wir uns auf Kaiman-Suche.

Kaiman

Der Kaiman ließ sich nur wenige Meter von unserem Kanu entfernt im Wasser treiben.

Während wir leise mit dem Kanu durch das Unterholz glitten, leuchtete Juan mit der Taschenlampe die ufernahen Wasser ab und suchte nach Augen, die im Licht der Taschenlampe funkelnd grün zurück blitzten. Gebannt folgten unsere Augen dem Lichtkegel. „Da! Da hat was gefunkelt!“ Nach mehreren Fehlalarmen wurden wir schließlich fündig. Der Motor wurde abgestellt und das Kanu trieb leise in Richtung des gesichteten Auges, an dem tatsächlich ein Kaiman dran hing. Ein ziemlich großer sogar, bestimmt 6m lang, schätzte Juan. Beeindruckend!

Friedvolle Abendstimmung

Friedvolle Abendstimmung


Die Abenddämmerung selbst war übrigens auch überwältigend. Der Regenwald lag friedlich da, während die Dämmerung ihn sanft und leise in blaue Farben hüllte, bis am Ende die Dunkelheit die Oberhand gewann. Eine Atmosphäre, die ich nie vergessen werde!

Desensibilisierung: Heilung meiner Spinnenphobie

Wir kehrten zurück zur Samona Lodge, wo mich nun meine persönliche Dschungelprüfung erwartete. Na, dann los!

Angst haben wir alle. Der Unterschied liegt in der Frage wovor.
— Frank Thiess

Vogelspinne auf dem Strohdach

Überall auf den Strohdächern saßen Vogelspinnen.

Vorsichtig lief ich den Holzsteg entlang und hielt nach Spinnen Ausschau. Ich erblickte schnell mehrere Tiere – auf den Strohdächern, an den Holzwänden der Hütten, am Geländer des Holzstegs. Die Taranteln saßen ruhig da, keine bewegte sich. Mein Herz klopfte, ich spürte deutlichen Respekt vor den Achtbeinern, aber Angst oder gar Panik? Die blieben aus. In dem Moment der Begegnung mit den Spinnen wurde mir bewusst, dass sie hierher gehörten, ich hingegen war nur Gast im Regenwald. Überraschende Erkenntnis, denkt ihr jetzt vielleicht spöttisch. Der Fakt selbst war natürlich wenig spektakulär, aber gefühlsmäßig wurde bei mir ein Schalter umgelegt. Ich fühlte mich wohl im Regenwald, und da die Taranteln nun mal zu diesem Großen und Ganzen dazugehörten, dehnte sich mein Wohlgefühl offenbar auf die Spinnen aus. Mir fiel ein tonnenschwerer Stein vom Herzen. Jetzt konnte ich beruhigt schlafen gehen.

Als wir unser Zimmer betraten, sah ich im Schein der Taschenlampe, wie sich blitzschnell einige Kakerlaken in die Holzritzen flüchteten. Feige Krabbelviecher! Ich zog meine Kleidung aus und verstaute sie in einer Tüte. Es war zwar ok für mich, dass die Kakerlaken im Zimmer herumkrabbelten (zur Erinnerung: innen war gleich außen, die Tierchen konnten es also nicht besser wissen), aber in meiner Kleidung wollte ich sie dann doch nicht herumkrabbeln lassen. So ganz hatte ich auch mit den Taranteln noch nicht meinen Frieden geschlossen, denn vorm zu Bett gehen leuchtete ich mit meiner Taschenlampe die Wände und Decke unseres Zimmers auf Spinnen ab. Keine zu sehen, gut. Das Insektennetz, unter dem wir schliefen, gab mir zusätzlich ein sicheres Gefühl.

– Tag 2 –

Dschungel-Wanderung: Balance-Akt durchs Moor

Am nächsten Morgen wachte ich erholt und gut gelaunt auf. Selten hatte ich so gut geschlafen wie hier im Regenwald. Ich überlegte direkt, ob ich mir für zu Hause eine CD mit Urwaldgeräuschen kaufen sollte.

Regenwald

Guten Morgen im Regenwald! Ein neuer Tag bricht an…

Als erster Programmpunkt stand heute eine Dschungelwanderung auf dem Plan. Ich schlüpfte in meine (von der Lodge gestellten) Gummistiefel, nicht ohne sie vorher auszuschütteln. Wer weiß schon, wer oder was sich über Nacht dort häuslich niedergelassen hatte. Los ging’s. Mit dem Kanu fuhren wir zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Von dort aus folgten wir Juan durch den Regenwald. Während der Wanderung erspähte er wieder unzählige Tiere wie Frösche und Chamäleons und erklärte uns die Pflanzenwelt. Er zeigte uns Heilpflanzen, Früchte, mit deren Farbe man malen konnte, und Zweige, die man rauchen konnte. Die Fauna des Regenwalds hatte so Einiges zu bieten!

Wanderung durchs Moor

Unsere Wanderung führte uns durch morastige Regenwaldgebiete.

Irgendwann wurde der Untergrund morastig. Nach Regenfällen sammelte sich hier das Wasser und sickerte in hundert kleinen Rinnsalen in die Laguna Grande. Vorsichtig balancierten wir durch das Moor, immer mindestens eine Hand an einer Halt gebenden Pflanze. Trotz einiger bedenklicher Wackler plumpste keiner von uns in die Matsche – schon ein wenig schade 😉

Piranha-Fischen: Vorsicht bissig!

Am Nachmittag stand Pinranha-Fischen auf dem Programm. Wir wurden mit Angeln ausgestattet, also Holzstöcke mit Schnur und Haken vorne dran. Als Köder bekamen wir – wie nicht anders zu erwarten war – kleine Fleischstückchen. An die Angel, fertig, los! Vom Kanu aus warfen wir unsere Ruten aus und warteten. Die kleinen Biester waren allerdings clever: Sie schnappten sich die Fleischköder vom Haken, ohne aber anzubeißen. Einer hatte Glück: Jan fischte gleich zwei Piranhas. Vorsichtig befreite Juan den Fisch vom Haken, und bevor ich protestieren konnte, drückte er mir den Piranha bereits in die Hand. „Macht ein Foto von der Beute“, meinte Juan. „Aber vorne etwas aufpassen!“ Nach dem Beweisfoto musste ich den Fisch wieder ins Wasser werfen, denn schließlich befanden wir uns im Naturreservat, wo alle Tiere geschützt waren.

Roter Piranha

Jans Beute: Ein roter Piranha.

Nachts im Regenwald…

Nachdem wir wieder den Sonnenuntergang beobachtet hatten, schlug Juan vor, noch eine Nachtwanderung zu unternehmen, um uns die nachtaktiven Tiere zu zeigen. Na klar! Auf der anderen Seite des Cuyabeno-Flusses begaben wir uns auf die Pirsch. Juan zeigte uns giftige Frösche, Skorpione, Grashüpfer, Motten und allerlei sonstige Krabbelviecher. Was war das? Grüne Blätter liefen wie von selbst vor uns über den Weg. Bei genauerem Hinsehen erkannte ich, dass es sich um die Beute von Blattschneideameisen handelte. „Hey, schaut mal!“, rief Juan und drehte sich lachend zu uns um. „Macht ein Foto!“ Eine riesige, langbeinige Spinne krabbelte auf seinem Gesicht herum. Während einige der Mädels angewidert zurückschreckten, schoss ich ein Foto. Juchu, ich hatte meine Spinnenphobie weiter im Zaum!

Skorpionspinne im Gesicht

„Haha, look, take a photo!“
Juan hatte sich eine Skorpionspinne ins Gesicht gesetzt.


Beim Zubettgehen stellte ich zufrieden fest, dass mein Umgang mit den Spinnen immer entspannter wurde. Ich bewegte mich frei, ohne ständig die Geländer und Hüttenwände nach Spinnen zu scannen. Nicole: 1, Angst: 0, yeah!

– Tag 3 –

Kultur der Ureinwohner: Bräuche der Siona

Der dritte Tag stand ganz im Zeichen der Kultur. Per Kanu machten wir uns auf den Weg, um eine Siona-Gemeinde zu besuchen. Unterwegs machten wir noch Bekanntschaft mit den schnellen Wetterwechseln im Regenwald: Urplötzlich prasselte ein sintflutartiger Regen auf uns hinuter, der keine Viertelstunde später wieder von strahlendem Sonnenschein abgelöst wurde. Verrückt!

Nacho führte mich durchs Dorf.Nacho führte mich durchs Dorf.

Nacho führte mich durchs Dorf.

In der Siona-Gemeinde angekommen wurden wir als erstes von Nacho, dem Dorfmaskottchen begrüßt. Der Affe, den die Gemeinde auf einem Markt gekauft hatte, war noch jung und sehr verspielt. Ich hatte Glück: Mich nahm er nur an die Hand, den Schwanz um meinen Arm gewickelt. Bei einer Mitreisenden fand Nacho die langen Haare spannend und zog ordentlich daran. Am übelsten erwischte es aber Marc. Nacho setzte sich auf seine Schulter und begann plötzlich, sein Ohr zu poppen. Das Gelächter war groß, nur Marc war nicht zum Lachen zu Mute.

Im Dorf der Siona lernten wir, wie man aus der Maniok-Wurzel zuerst Maniok-Mehl und daraus Maniok-Pfannkuchen herstellt. Echt spannend. Und lecker! Die nachfolgenden Bilder zeigen den Herstellungsprozess, Erläuterungen findet ihr in den Bildunterschriften.

Von Heilpflanzen und bösen Geistern: Besuch beim Schamanen

Als nächstes besuchten wir einen Schamanen, der uns einen Schwank aus seinem „Job“ erzählte. Zuerst kam der Theorieteil: Der Schamane führte uns durch den Regenwald, zeigte uns verschiedene Pflanzen und erklärte deren Heilwirkung. Dann kam die Praxis: Er führte eine Reinigungszeremonie mit uns durch, bei der unsere Körper von Krankheiten und bösen Geistern geheilt werden sollten.

Schamane

Schamane einer Siona-Gemeinde

Eingeleitet wurde der Reinigungsprozess durch einen monoton-rhythmischen Gesang. Anschließend begaben wir uns – einer nach dem anderen – in die Hände des Schamanen. Wir legten uns dazu mit freiem Oberkörper bäuchlings auf einen kleinen Hocker. Mit einer Heilpflanze, die lauter kleine, feine, aber stachlige Härchen besaß, strich der Schamane über unsere Rücken, später „peitschte“ er damit unsere Rücken. Begleitet wurde die Prozedur durch eindringliche Zaubersprüche.

Reinigungszeremonie beim Schamanen

Jans Körper wurde durch den Schamanen von bösen Geistern und Krankheiten befreit.

Zunächst empfand ich die Behandlung als ein wenig kratzig, aber durchaus sehr angenehm. Ein paar Minuten später begann mein Rücken jedoch höllisch zu kratzen. Am liebsten hätte ich mich am nächsten Baum geschubbert, doch ich riss mich unter größter Anstrengung zusammen. Zum Glück ließ das Jucken und Brennen recht flott wieder nach. Und wenn ich dadurch von bösen Geistern und Krankheiten verschont bleiben sollte, dann hat es sich am Ende doch gelohnt 🙂

– Tag 4 –

Heute hieß es Abschied nehmen! Ein letztes Mal fuhren wir mit dem Kanu den Cuyabeno-Fluss entlang, um Tiere zu beobachten, bevor wir zurück nach Lago Agrio gebracht wurden.

Hängende Nester

In den Baumwipfeln hängen die Nester des Webervogels.

Fazit: Super-mega-ober-Affen-Titten-geil

Diesen Spruch hatte ich ewig nicht mehr gehört, und ausgerechnet hier, mitten im ecuadorianischen Regenwald, begegnete er mir – und zwar von einem Ecuadorianer! Unser Guide Juan hatte einige Worte und Sätze in den unterschiedlichsten Sprachen drauf. Mit dem Spruch traf er jedenfalls den Nagel auf den Kopf. Diese vier Tage im Dschungel waren einfach nur super-mega-ober-Affen-Titten-geil. Wir waren eine lustige Gruppe, mit der ich viel Spaß hatte. Mit Juan hatten wir einen klasse Guide, der uns unheimlich viel gezeigt und erklärt hat, stets mit guter Laune und seinem trockenen Humor. Und der Regenwald selbst war eine exotisch andere Welt, in der ich neben all den interessanten Begegnungen mit Menschen, Tieren und Pflanzen einen ungeahnten inneren Frieden gefunden habe. Nicht zuletzt habe ich auch mit meinen ehemaligen Erzfeinden, den Spinnen, meinen Frieden geschlossen. Vielleicht sollte ich mal bei meiner Krankenkasse anfragen, ob sie einen Teil der Reisekosten als Desensibilisierungsmaßnahme anerkennen und erstatten…?! Auf jeden Fall werde ich irgendwann einen Auffrischungskurs im Regenwald besuchen.

Cuyabeno-Naturreservat

Idyllische Natur im Cuyabeno-Naturreservat

Wart ihr schon mal im Regenwald bzw. steht der noch auf eurer Reisewunschliste? Oder kriegen euch keine zehn Pferde in den Dschungel? Ich bin gespannt auf eure Kommentare.

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